Rahel Varnhagen
von Ense-Medaille
2026

© Fateme Hasani
Shida Bazyar an Benafsha: Einander zu schreiben hat etwas Magisches: Der Raum zwischen dir und mir verschwindet. Wie mächtig wir plötzlich sind! LesenText im Original / in der Übersetzung lesen

© Fateme Hasani
Benafsha an Shida Bazyar: Ich selbst bin glücklich darüber, dass ich eine Stimme aus meinem Inneren sein kann, eine Stimme, die die räumliche Distanz zu überbrücken und die Verbundenheit zu vertiefen vermag. LesenText im Original / in der Übersetzung lesen

© privat
Zein Khuzam an Svitlana Oslavska: Ich kann den Duft dieses Augenblicks jetzt riechen: Ich bin neun Jahre alt und sitze auf der roten Erde unter dem großen Granatapfelbaum, in der Hand ein Blatt Papier, auf das ich meinen vollständigen, aus drei Teilen bestehenden Namen und das Datum jenes Tages geschrieben hatte. Lesenلقراءة الرسالة باللغة العربية

© Svitlana Oslavska
Svitlana Oslavska an Zein Khuzam: Dein Brief hat viele Assoziationen und Erinnerungen in mir hervorgerufen. Das Thema „Stimme“ hat mich am meisten berührt. Lesenلقراءة الرسالة باللغة العربية
Die Stiftung Preußische Seehandlung zeichnet Weiter Schreiben als „literarischen Salon unserer Tage“ aus. Die Medaille ist mit 10.000 Euro dotiert.
weitere Infos

© Helia Jafarzadeh
Wir suchen Organisationen, Bündnisse und Vereine, die sich in Deutschland nachhaltig und wirkungsvoll für Autor:innen mit Flucht- und Exilerfahrung einsetzen.
weitere Infos

© Obaidah Zorik
Spenden Sie für Weiter Schreiben!
Auch wir geraten durch die Kürzungen in den Kulturetats der öffentlichen Haushalte unter Druck.
Unterstützen Sie das Programm für Autor*innen aus Kriegs- und Kriegsgebieten, jeder Beitrag hilft.
Jetzt spenden
Die Anthologie „Wenn ich deine Worte lese, finde ich den Weg zurück nach Hause” im Ullstein Verlag erschienen! Darin finden sich Briefe aus fast 10 Jahren Weiter Schreiben und von 15 verschiedenen Tandems. Als literarische Zeitdokumente zeigen sie: Wenn wir es wollen, können wir uns miteinander verbinden.
weitere Infos

@ Jeanno Gaussi
In Zusammenarbeit mit der KfW Stiftung und der Londoner Initiative „Untold Narratives CIC“ veröffentlichen wir seit 2022 Erzählungen und Briefe von afghanischen und deutschsprachigen Schriftstellerinnen.
weitere Infos
STIMMEN
»Was für ein phantastisches Projekt! Literarisch tätige Menschen schreiben nach der Flucht weiter und beginnen nach dem Ortswechsel neue Wortwechsel mit Autoren hierzulande […] Der Gewinn für die deutschsprachige Literatur ist immens.«
Alexander Košenina, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Weiter Schreiben ist ein überaus faszinierendes und sehr wichtiges Projekt. Am Deutschen Historischen Museum haben Autorinnen und Autoren, die vor Krieg und Unterdrückung in ihren Herkunftsländern geflüchtet sind, ihre Reflexionen über die deutsche Geschichte präsentiert und damit unseren Blick ganz erheblich erweitert.«
Raphael Gross, Präsident des Deutschen Historischen Museums
»Seit 2017 bietet die Plattform weiterschreiben.jetzt geflüchteten Autor*innen in Deutschland die Möglichkeit, in ihrer Muttersprache weiter zu schreiben, ihre Texte übersetzen zu lassen und online zu veröffentlichen (…). Eine große Bereicherung für die deutschsprachige Literaturlandschaft!«
Anja Höfer, SWR2
»Die Berichte in Weiterschreiben, die Erfahrungen von Unterdrückung und Flucht, gehen unter die Haut. Denn diese Berichte wirken hier nicht wie ferne Nachrichten. Hier kommen sie selbst zu Wort, in ihrer eigenen Sprache und Stimme.«
Oliver Zech, WDR