Politische Schichten sichten | Leipziger Buchmesse
Vom feinen Gewebe übersetzerischer Ethik

Ein Gespräch mit Sarah Rauchfuß und Larissa Bender
„Es gibt keine per se unpolitische Kunst“, sagte die Schriftstellerin Olga Grjasnova im Sommer 2021 bei Deutschlandfunk Kultur anlässlich des hundertsten Geburtstags des PEN. Ist also das Übersetzen per se ein politischer Akt? Welche Auswirkungen hat das auf die Situation der Übersetzer:innen, besonders jener, die sich durch die Ausrichtung der von ihnen abgedeckten Sprach- und Kulturräume anhaltend in politischen Spannungsfeldern bewegen, und auf die Auswahl übersetzter Literatur? Gibt es so etwas wie ethische Grundlagen des Übersetzens? Und in all dem ein Bergen von Zuversicht?
Ein Gespräch zwischen Sarah Rauchfuß (Übersetzerin aus dem Dari und Farsi), Larissa Bender (Übersetzerin aus dem Arabischen, Dozentin und Herausgeberin) und Maria Hummitzsch (Übersetzerin, Moderatorin)
Eine Kooperation mit dem Übersetzungszentrum/VdÜ auf der Leipziger Buchmesse
Leipziger Buchmesse, Forum Übersetzen/Salon International (Halle 4, C403)
