internationales literaturfestival berlin mit Ahmed Awny und Mazda Mehrgan

In einer Reihe kurzer Lesungen stellen beim internationalen literaturfestival berlin Autor*innen an vier verschiedenen Orten im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung Texte und Gedichte in Intervallen vor. Während der Pausen kann zwischen den Orten und Präsentationen gewandelt werden. Mit dabei sind auch Ahmed Awny und Mazda Mehrgan und Uljana Wolf, ihre Tandempartnerin.
Das Programm:
Ausstellungssaal: Exil-Lyrik per Knopfdruck
Ein Knopfdruck – ein Gedicht. Der Exil-Poesieautomat gibt Texte über Flucht, Heimat und Exil aus. Epochen- und länderübergreifend erzählen 20 Autor*innen von einer Welt der Entwurzelung und des Heimatverlusts. Eine Lesung mit der Lyrikerin Volha Hapeyeva. Idee und Umsetzung von der Autorin Volha Hapeyeva und dem Schriftsteller Matthias Göritz im Auftrag der Körber-Stiftung.
Veranstaltungssaal: Ahmed Awny und Mazda Mehrgan
Der in Kairo geborene Autor Ahmed Awny liest auf Arabisch mit deutscher Übertitelung aus seinem Werk. Die aus Kabul stammende Poetin Mazda Mehrgan, trägt im Tandem mit der deutschen Autorin Uljana Wolf ihre Gedichte vor.
Raum der Stille: Hekma Yagoub
Die sudanesische Autorin und Menschenrechtlerin Hekma Yagoub liest aus ihren radikal-feministischen Texten über koloniale Mythen und repressive Regimes. Die Autorin wurde vom Goethe-Institut im Exil aus Glasgow zum ilb eingeladen.
Bibliothek: Ali Alzaeem, Mariia Kaziun und Yasser Niksada
Ali Alzaeem, Mariia Kaziun und Yasser Niksada machen sich die Gedichtform zunutze, um Gefühle und Geschichten ihrer Fluchterfahrungen in Versen aufzubewahren. Sie tragen abwechselnd aus ihren lyrischen Werken vor. Die Poet*innen sind Teil von The Poetry Project.
Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Stresemannstraße 90, 10963 Berlin
