Kubra Khademi
*1989 in Afghanistan.
Kubra Khademi studierte Bildende Kunst an der Kabul University, bevor sie an die Beaconhouse University in Lahore, Pakistan, wechselte. Dort begann sie, öffentliche Performances zu entwickeln, eine Praxis, die sie nach ihrer Rückkehr nach Kabul fortsetzte, als Antwort auf eine männlich dominierte Gesellschaft mit extremer patriarchaler Politik.
Kubra Khademi ist eine Hazara-Künstlerin und Performerin. Durch ihre Arbeit erforscht sie ihr Leben als Flüchtling und als Frau. Nach der Ausführung ihrer Performance Armor im Jahr 2015 war sie gezwungen, aus Afghanistan zu fliehen. In Frankreich erhielt sie 2020 die französische Staatsbürgerschaft und lebt heute in Paris.
2016 erhielt sie den Titel Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres. 2019 wurde sie für die Emerige Revelations nominiert und 2020 gewann sie den 1%-Kunstmarkt der Stadt Paris.
Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen öffentlichen und privaten Institutionen gezeigt, darunter das Ludwig Museum (Köln, 2023), die Sydney Biennale (2024), das Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris (2021), die Fondation Kadist (Paris, 2022), die Collection Lambert (Avignon, 2022), die Mill6 Foundation (Hongkong, 2023), Musée de l'Immigration (2022), Bangkok Biennale (2020), Institut du Monde Arabe (2022), Mediterranean Museum Stockholm (2023), Les Abattoirs, Musées - Frac Occitanie (2023), MuCEM (2019), Centre Wallonie-Bruxelles (2019), Fondation Fiminco (2021), Kunsthalle Dessau (2023), Kunsthalle Thun (2022). 2022 präsentierte das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern ihre erste Einzelausstellung in Europa, begleitet von einer dreisprachigen Monografie in Französisch, Englisch und Deutsch.
