Fariba Vafi
Berlin
wurde 1963 in Täbris, Iran geboren. Ihr Debütroman Parande-ye-man (2002, dt. Kellervogel, Rotbuch 2013) erschien im Iran in 40 Auflagen und wurde in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Es folgten sieben weitere Romane, zuletzt 2025 Adamha-ye Zendegi-ye Qabli (Das Leben vor dem Tod). Auf Deutsch erschienen 2015 Tarlan und 2018 Der Traum von Tibet, beide im Sujet Verlag. Daneben hat Vafi seit 1986 fünf Kurzgeschichtensammlungen veröffentlicht. Ihre Werke sind in deutschen Publikationen wie Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung ebenso wie in internationalen Literaturanthologien erschienen. Sie wurden mit dem Golshiri-Literaturpreis, dem LiBerature Prize Frankfurt, dem Ahmad Mahmoud Literary Award u.a. ausgezeichnet. Von 2020 bis 2021 war Fariba Vafi Stipendiatin des DAAD-Künstlerprogramms in Berlin, von 2021 bis 2022 des Heinrich-Böll-Residenzprogramms. Seit 1996 ist sie Mitglied der Iranian Writers' Association (IWA) und derzeit Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Sie lebt in Berlin.
