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Weiter Schreiben ist ein Projekt
von WIR MACHEN DAS
und dem Gunda-Werner-Institut
in der Heinrich Böll Stiftung
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Michael Krüger

„Unter den gegebenen politischen Umständen ist die Literatur vielleicht die einzige Form, dem wirren Diskurs über die arabische Kultur ihre Würde zurückzugeben.“

Nora Bossong

„Literatur ist eine Heimat, die umso wichtiger wird, wenn andere Heimaten verschwinden oder zerstört werden. Wer sie als seinen oder ihren Ort gefunden hat, weiß, wie stark, mutig, umsichtig und traurig wir in ihr und durch sie sein können. Sich dort zu begegnen, scheint mir eine der besten Möglichkeiten, um miteinander zu sprechen und Gehör zu schaffen.“

Monika Rinck

„Ich halte es für lebenswichtig, Menschen, die zu uns kommen, die Gelegenheit zum eigenen, mithin künstlerischen Ausdruck zu geben. Dazu gehört auch die öffentliche Wahrnehmung. Ein Schritt weg von der dritten Person – also derjenigen, über die man als Abwesende spricht – hin zur zweiten und ersten Person: Dem Du des Angesprochenen und dem Ich, das spricht.“

Ulla Lenze

„Vor einem Jahr nahm ich in Basra an einer Konferenz irakischer Dichterinnen teil – daher weiß ich, welch ungeheure Kraft in der gemeinsamen Arbeit an Sprache und Form steckt, wenn das Schreiben also zum Mittel des geistigen Überlebens in einer gefährlichen, krisenerschütterten Welt wird.“

Lena Gorelik

„Ich will Stimmen hören und lesen, Stimmen aus anderen Ländern, Stimmen lesen, in denen sich Sprachen vermischen, und Geschichten hören, die nicht von hier stammen. Ich will Menschen sehen und erkennen und hören, die nach Deutschland kommen, die ihre Kunst und ihre Gedanken mitgebracht haben.“

Olga Grjasnowa

„Weil Weiter Schreiben tatsächlich Hoffnung geben könnte. Und womöglich sogar noch ein wenig Trost spenden.“

Svenja Leiber

„weiter schreiben ist weiter zuhören ist weiter sprechen ist weiter begegnen ist weiter wohnen ist weiter leben ist weiter schreiben“

Kristine Bilkau

„Ich möchte, dass die Geschichten der Menschen, die Krieg und Flucht erleben mussten, zu uns durchdringen, dass wir sie lesen, uns mit ihnen auseinandersetzen, um zu verstehen und um uns miteinander zu verbünden. Schreiben und gelesen werden, erzählen und gehört werden – an dieser Verbindung möchte ich mitwirken.“

Annett Gröschner

„Das Schreiben ist ein einsamer Beruf, auch wenn wir dabei in Caféhäusern oder Wartesälen sitzen. Wie gut, wenn wir von unseren Tastaturen aufschauen können, um mit anderen die Welt zu teilen.“

Martin Kordić

„Sprachen, Grenzen, Dokumente. Das alles engt ein, bedrängt, schließt aus. In diese Mauern müssen Löcher geklopft werden, durch diese Löcher müssen Geschichten erzählt und Hände gereicht werden. Weiter Schreiben macht das.“

Dotschy Reinhardt

„Ich empfinde es als meine Aufgabe, dazu beizutragen, dass die Stimme des Widerstands gegen Ungerechtigkeit gehört wird.“